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Sie erinnern sich vielleicht noch an die Anfänge der mobilen Telefonie?
Die Telefone waren schwer, Batterielaufzeiten beschränkten sich auf maximal 3 Tage und die Sende-/Empfangsleistung war teilweise sehr eingeschränkt. An Telefonieren während des Fahrens war überhaupt nur zu denken, wenn man in Ballungszentren unterwegs war und auch dann nur mit einer Spitzengeschwindigkeit von maximal 30 km/h. Das Geld, das man durch Langsamfahren und der dadurch nicht erhaltenen Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen einsparte, floss ungehindert in die Taschen der Mobilteil herstellenden Industrie, denn die Geräte kosteten weit über ATS 10.000,- (also mehr als EUR 726,-).
Die Landschaft der Leistungsmerkmale eines Mobil Telefons hat sich im Laufe der mobilen Evolution gewaltig verändet:
Es wurden Telefone entwickelt, die nur noch aus einem Hörer bestanden, in welchem die Batterie samt Wähleinheit integriert war. Batterielaufzeiten von 2 Wochen waren keine Seltenheit für diese High-Tech Winzlinge. Am Zenith der Batterielaufzeiten jedoch begannen die Hersteller sich durch neue und besondere Leistungsmerkmale (Email, Fotografie, Radio, ...) zu differenzieren.
Dadurch wurde eine neue Wettbewerbsära eingeläutet: Wer schafft es, das Gerät mit der geringsten Batterielaufzeit herzustellen und gleichzeitig seine Absatzzahlen zu steigern.
Nach den langen Jahren der Vorherrschaft von Nokia und Microsoft war es Apple, die alles bisher dagewesene mit einem revolutionären Produkt in den Schatten stellte: das iPhone. Ein Telefon, das alles kann - nur musste man schnell sein - sonst war der "Saft" aus.
Auch die Konsumenten, entdeckten recht bald, dass ein Gerät von edlem Design und enormer Funktionalität gepaart mit einer unheilbringend unterdimensionierten Stromversorgungseinheit, die weder getauscht, gewartet oder erweitert werden konnte, eines neuen Beziehungsweges zwischen Benutzer und Gerät bedurfte: Man borgte sich kurzerhand das "Stockholm Syndrom" aus und negierte von nun an all die Unzulänglichkeiten, die das iPhone mit sich brachten - nein, man verteidigte sogar den Hersteller samt seiner Entwicklung, dass dies alles ja gar nicht wahr wäre ... nein, denn: "weil mein Auto so unglaublich schön ist, bin ich mit der Tankreichweite von 14 Kilometern absolut zufrieden - kommt ja sowieso immer wiedermal eine Tankstelle und außerdem wird das Fahren zur entspannten Reise mit gaaanz vielen Pausen ..." ... eindeutig "Stockholm".
Doch damit ist nun Schluss: Nicht länger müssen innerlich verzweifelte iPhonisten jenen Hersteller in Schutz nehmen ohne auf ihren Drang nach Kommunikation und Lifestyle verzichten zu müssen.
Wir haben es erstmalig getestet und sind begeistert
iPhone Supercharge XL
- Batterielaufzeit des iPhones bei intensiver Benutzung: !! 1.600 Stunden !!
- und das um nur EUR 89,- (incl. MWSt)
- das Gewicht ist unwesentlich höher, als zu jeder Zeit, als sich Mobiltelefone (Bild ganz oben) noch der mobilen Kommunikation verschrieben hatten
- diese Power Enhancement Appliance (kurz PEA) bringt noch weitere Features mit in den Alltag eines aktiven iPhonisten:
- Neonlampe auf der Vorderseite (für lange Kommunikationsabende in freier Natur)
- Batterieladezustand im Ampeldesign als integrierte Warnfunktion, dass das Wochenende in freier Natur zu Ende geht und man sich auf den Weg Richtung Arbeitsstätte machen sollte um die PEA aufzuladen
- Hauptschalter zur kompletten Deaktivierung der PEA, wenn man doch einmal "offline" sein möchte
- seitlich angebrachte Polklemmen als Starthilfe für handelsübliche Kraftfahrzeuge, sofern man an seinem Wochenende in freier Natur vergessen hat die Innenbeleuchtung seines Wagens abzuschalten
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch: Die Supercharge XL ist derzeit leider nur in der Farbe schwarz lieferbar. Noch liegt uns keine Meldung vor, ob die PEA auch in weiss oder im Titan-Design erhältlich sein wird.
Bezugsquellen: Fachhandel KFZ-Zubehör und Mobile Kommunikation

